Freitag, 29. November 2013

Neues vom PGR

Am Dienstag, den 26. November fand eine PGR Sitzung im Pfarrzentrum statt. Nach einer besinnlichen Einstimmung ging's auch gleich los.

Der erster großer Punkt war der Haushaltsplan 2014, der verabschiedet wurde. Bei diesem ersten Tagesordnungspunkt assistierte Hedi Großschopf unserem Pfarrer bei den Rückfragen. In Anbetracht der knappen Mittel versucht man natürlich die Ausgaben zu reduzieren. So gab es wieder mal eine angeregte Diskussion, wie die Druckkosten gesenkt werden können. Auf der Einnahmenseite gibt es durch Raum-Refundierungen, der Verein punkt_um nutzt Räume im Keller des PZ, eine weitere Einnahmequelle. Jedoch stehen einmalige Ausgaben, wie die Auflage eines neuen Kirchenführers dem entgegen. Somit ist insgesamt für nächstes Jahr ein Minus prognostiziert.

Der nächste große Punkt betraf den Diözesanen Strukturprozess. Die Teilnehmer berichteten dem PGR von der Diözesanverammlung im Stephansdom und erzählten von ihren Eindrücken. Neben all den positiven Rückmeldungen von dieser gelungenen Veranstaltung gab es auch den Kritikpunkt, dass die Jungen zu wenig vertreten waren. Der Prozess geht ja weiter: so gab es in Stockerau noch ein Pfarrgemeinderäte-Treffen von drei Dekanaten, bei dem Weihbischof Turnovsky darlegte, wie es in seinem Vikariat weitergehen soll. Im Kernteam des Vikariats ist Markus Beranek als Dechant vertreten. Bei der Reflexion, was es in unserer Pfarre an positiven Entwicklungen bereits gibt, wurden die Jugendmessen besonders hervorgehoben. Gerade im Oktober und November waren sie stark besucht, mit einem sehr jugendlichen Altersschnitt. Nach den Vorgaben des Vikariats wird der Rest des Kalenderjahres für geitige Vorbereitung genutzt. Das vorgeschlagene "Bibel teilen" wird aber bis in den Jänner reichen. Ab Jänner soll es dann die Runden auf Pfarr- und Dekanatsebene geben, die Vorschläge ausarbeiten.

Ein weiterer Punkt betraf den aktuellen Stand zum Kolomansweg. Aktuell wird ja daran gearbeitet die Finanzierung aufzustellen. Während dieser Sitzung wurde vom Pfarrgemeinderat ein Betrag gesammelt, mit dem sich der PGR an einer Station beteiligen wird. Auch wurde der Vorschlag angenommen, den Kolomansweg in einem Stufenkonzept umzusetzen.

Alois Fischer berichtete von den Überlegungen, wie in Stockerau Neuzugezogene (Stockerau ist eine wachsende Stadt) angesprochen und an der Pfarre interessiert werden können. Ab Jänner sollen diese Familien direkt angesprochen werden. Beim Tagesordnungspunkt Barbaramesse ging es darum, wie diese militärische Gedenkfeier in Zukunft gestaltet werden kann, dass sie mit dem gleichzeitigen Adventbeginn verträglich ist. Sie findet ja bis jetzt immer am ersten Adventsonntag im Anschluss an die Halbzehner Messe statt. Hier wird nach einer zeitgemäßen Lösung gesucht.

Die Lange Nacht der Kirche wird es in der bisherigen Form nicht weiter geben. Nachdem Wolfgang Flandorfer nach langjähriger Tätigkeit als Organisator nicht weitermacht, wird eine neue Form gesucht. Die Zusammenarbeit mit der evangelischen Gemeinde, beginnend mit einem ökumenischen Gottesdienst, soll aber beibehalten werden. Der Familien-Fragebogen von Papst Franziskus wurde angesprochen. Die Fragestellungen sind schwer verständlich formuliert. Dazu wird es einen Termin geben, an dem man die Fragen gemeinsam durchgehen kann und es wird eine gemeinsame Antwort für die Pfarre geben. Die Möglichkeit, dass jeder individuell antwortet besteht außerdem, etwa über das Internet.

Der letzte Punkt behandelte die Planung Pfarrgschnas. Nach dem schwächeren Besuch im letzten Jahr und dem resultierenden Verlust werden für das kommende Gschnas Ausgaben geplant, die um diesen Verlustbetrag kleiner sein sollen als im Vorjahr. Erfreulicherweise ist es aber traotzdem möglich, dass wie im Vorjahr die Fahrbach Band für die Musik sorgen wird. Der Eintrittspreis, in dem auch das Buffet enthalten ist, wird von 13 auf 15 EUR angehoben; der Eintritt für Jugendliche bleibt aber gleich.

Nun, es ist wieder einiges an Punkten zusammen gekommen. Das ist auch gut so, zeigt es doch, dass unsere Pfarrgemeinde aktiv ist. Neben den bei der Sitzung angesprochenen Dingen gibt es ja auch vieles, das einfach stattfindet, ohne dass es jedes mal explizit angesprochen wird.

(fjb)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wir freuen uns über jeden Kommentar. Und da wir mit konkreten Menschen kommunizieren wollen, bitten wir Sie, nicht anonym zu kommentieren.