Dienstag, 1. Oktober 2013

Swimmy-on-tour

Unser St. Kolomanskloster lädt am Dienstag, den 8. Oktober, um 15 Uhr ins Kloster St. Koloman zu einem Musik-Puppen-Theaternachmittag ein. Hier der Text der Einladung:

„Swimmy-on-tour“: ein Musik-Puppen-Theater der ganz besonderen Art, denn: Wir sind eine Gruppe von langzeitarbeitslosen Frauen und Männern aus Deutschland, die dieses Musik-Puppen-Theater entworfen haben und jetzt in „Swimmy-on-tour“ zur Aufführung in Österreich bringen wollen. Mit „Swimmy-on-tour“ wollen wir uns auf die Reise begeben, Arbeitslosigkeit und Armut mit unseren Lebensgeschichten bezeugen; mit diesem Musik-Puppen-Theater aufzeigen, wie wir als Betroffene ganz konkret mit dieser Situation umgehen, sie zu bewältigen suchen und den Kampf ansagen.

Entstehung:
Das Musik-Puppen-Theater entstand in der spirituellen Projektwoche am Bodensee im Oktober 2012 auf der Grundlage der Swimmy-Geschichte von Leo Lionni und der Auseinandersetzung mit den biblischen Befreiungsfiguren der Königin Ester, der starken Frau Judit und der treuen Rut.

Besetzung:
16 Teilnehmende, arbeitslose Männer und Frauen, kontextualisierten diese Swimmy-Geschichte von Leo Lionni mit ihren eigenen und den Wirklichkeiten von arbeitslosen Mitbürgern. Die Steyler Missionsschwestern mit Pfr. Edmund Erlemann stehen begleitend zur Seite und leiten sowohl die Projektwochen als auch den Treffpunkt am Kapellchen (TaK) in Mönchengladbach), einem Begegnungsort für Menschen, die von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Zum Inhalt:
Swimmy verliert all seine Schwestern und Brüder durch einen großen Thunfisch, der den ganzen Schwarm frisst, einzig Swimmy überlebt. Die Beteiligten stellten sich der Frage: „Was heißt das für uns langzeitarbeitslose Menschen? Wo werden wir bedroht?“ Swimmy ging auf Entdeckungsreise und lernte das große Meer kennen und schätzen. Auf einmal, er traute seinen Augen nicht, stieß er auf einen Schwarm seiner Art. Diese kleinen, schwarzen Fische hatten Angst vor den Gefahren des großen Meeres. Hier fragten sich die Beteiligten: „Was macht uns Angst? Womit finden wir uns ab?“ Swimmy überlegte, wie er seine neuen Brüder und Schwestern überzeugen könnte, der Gefahr des großen Meeres zu begegnen. Plötzlich hatte er die Lösung: Der Schwarm formierte sich zu einem großen Fisch, und der rote Swimmy war das Auge. Solidarität gewinnt! „Wo finden wir Hilfe? Was macht uns stark?“
Für  die Fische heißt die Lösung: Gemeinsam erreichen wir das Mee(h)r!

Verantwortlich: Sr. Bettina Rupp / Sr. Christine Müller / Pfr. Edmund Erlemann
Weitere Infos zum Projekt / zum Treffpunkt TaK und der Arbeit unter www.stiftung-volksverein.de oder www.steyler-missionarinnen.de / Standort / Mönchengladbach

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