Mittwoch, 2. Oktober 2013

Miteinander für Stockerau

PGR Günther Preisinger hat uns folgenden Artikel zum InterReligiösen Fußballturnier gesendet.

Am Samstag, 28. 9. 2013 fand im Stadion Alte Au zum zweiten Mal das Septemberfest bzw. das Fußballturnier der evangelischen, der islamischen und der katholischen Glaubensgemeinschaft statt.

Bei strahlendem Herbstwetter wurde ein ansprechendes Programm für die ganze Familie geboten. Auch die kulinarische Versorgung ließ keine Wünsche offen. Die fünf teilnehmenden Mannschaften trugen traditionelle Stockerauer Namen wie GrafendorfScharfes EckAlte AuDonaulände oder Heidberg. In jeder Mannschaft waren Spieler der drei Glaubensgemeinschaften vertreten. 


Bei diesem Turnier stand das Miteinanderspielen und nicht der unbedingte Sieg im Vordergrund. Der Reinerlös dieser Veranstaltung kam dem SOMA-Projekt zugute. Wenn man sich aber die sehr dürftige Zuschauerzahl anschaut, stellt sich schon die Frage, ob die eigentliche Idee einer solchen Veranstaltung für viele Leute unserer Stadt überhaupt wichtig oder interessant ist.



Übrigens: Gewonnen hat die Mannschaft Scharfes Eck.

(Günther Preisinger)







Weitere zahlreiche Bilder dieses Festes befinden sich in der ->Galerie.

Kommentare:

  1. Die "enden wollenden" Zuschauerzahlen sprechen sicher eine Sprache. Ich glaube aber, man soll das nicht überbewerten und auf keinen Fall aufgeben. Denn, die den Frieden zwischen den Religionen statt Kampf im Herzen tragen werden, sind die Fußballspieler und die Aktiven und darunter viele junge Menschen, die das Leben in Stockerau und Österreich gestalten werden. Und - da bin ich mir sicher - das wirkt sich auf unser Zusammenleben mittelfristig mehr aus als alle Ausgrenzungsparolen (von allen Seiten).
    Lieber Günther, danke, dass Du das mitorganisierst - die NÖN weiss davon zwar noch nichts. Und gib bitte nicht auf!

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  2. geri braunsteiner3. Oktober 2013 um 20:45

    ... gerade weil so wenige da waren, ist es wichtig weiter zu machen. Wäre ganz Stockerau da, dann wäre die ganze Aktion nicht so wichtig, weil eh alle das Thema mittragen. Weil das nicht so ist, muss weiterhin immer wieder ein Zeichen gesetzt werden - Danke Günther !!

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