Mittwoch, 30. Oktober 2013

Allerseelengedanken

Wussten Sie, dass...

...die ältesten überlieferten Totenmasken bereits 6.000 Jahre alt sind.
Waren die Totenmasken der Antike genaue Abbildungen, wofür mit Gips
ein Gesichtsabdruck der verstorbenen Person genommen wurde, so waren die Totenmasken im alten Ägypten frei gestaltet, um die Schönheit und Erhabenheit des Verstorbenen hervorzuheben. Der Grund, eine Totenmaske anzufertigen, entstand aus ähnlichen Motiven. Es war der Wunsch, sich an den Verstorbenen besser erinnern zu können, etwas zu behalten, damit der geliebte oder verehrte Mensch auch dann noch unter uns ist, wenn die sterbliche Hülle verfällt.

Für die aktuelle Caritas-Hospizkampagne haben sich prominente Persönlichkeiten für Lebensmasken zur Verfügung gestellt und engagieren sich so für ein Leben in Würde bis zuletzt.

Karl Markovics war einer der ersten, der sich spontan bereit erklärte, bei der Aktion mitzumachen. Seine erste Erfahrung mit dem Tod machte er bereits als Jugendlicher. Der bekannte Schauspieler erzählte von dem Gefühl der Fassungslosigkeit, die der Tod in ihm damals auslöste. Was tun angesichts der Endlichkeit des Lebens? Raubt es uns den Sinn, oder wird unser Leben genau deshalb so kostbar, weil es einzigartig ist?

Monika Böckmann hat uns das aus Caritas & Du – November 2013 zukommen lassen.
Foto: Caritas

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