Sonntag, 22. September 2013

Pecunia non olet

Kaplan Tomasz in Sakaristei
Pecunia non olet - Geld stinkt nicht; so ein bekanntes ->Zitat, das auf Kaiser Vespasian zurück geht. Schon zu Beginn des heutigen Sonntags-Gottesdienstes stimmte Zelebrant Tomasz die Gemeinde mit folgenden drei Thesen auf das Sonntags-Evangelium ein:

- Geld regiert die Welt.
- Bei Geld hört sich die Freundschaft auf.
- Geld stinkt nicht.

Wer neugierig geworden ist, kann das Evangelium ->hier nachlesen. Aus der Predigt seien folgende zwei Gedanken herausgenommen.

Wenn man das Evangelium wie ein Anlageberater interpretiert, also die Frage stellt: was würde Jesus einem empfehlen, wie man sein Geld anlegen soll. Dann wäre wohl die Antwort: "Investiere dein Geld in Freundschaften". Das sind die Investitionen, die nachhaltig sind, also auch im Himmel Bestand haben.

Und zum zweiten folgendes schöne Gleichnis. Ein reicher Mann lässt sich mit seinem angehäuften Vermögen begraben, um es auch im Himmel zur Verfügung zu haben. Als er im Himmel angekommen die herrlichsten Dinge zu unglaublich günstigen Preisen sieht, frohlockt er. Aber als er das erste mal zahlen will, wird er mit folgender Auskunft abgewiesen: "Damit können sie hier nicht zahlen. Wir akzeptieren nur das Geld, das sie verschenkt haben."

Bildquelle: Plattner

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