Freitag, 5. Juli 2013

Franziskus' erste Enzyklika

Dieser Tage hat Papst Franziskus seine erste Enzyklika "Im Licht des Glaubens" veröffentlicht, die sozusagen vierhändig entstanden ist. Franziskus hat einen bereits in Vorbereitung befindlichen Text seines Vorgängers Benedikt XVI durch einige eigene Gedanken erweitert publiziert.


Eine Zusammenfassung und den link auf den deutschen Text (PDF) finden Sie hier.

Wir möchten hier nur den letzten Abschnitt der Enzyklika zitieren, der ein Gebet zur Mutter Gottes enthält:
Im Gebet wenden wir uns an Maria, die Mutter der Kirche und die Mutter unseres Glaubens.
Hilf, o Mutter, unserem Glauben!
Öffne unser Hören dem Wort, damit wir die Stimme Gottes und seinen Anruf erkennen.
Erwecke in uns den Wunsch, seinen Schritten zu folgen, indem wir aus unserem „Land wegziehen“ und seine Verheißung annehmen. Hilf uns, dass wir uns von seiner Liebe anrühren lassen, damit wir ihn im Glauben berühren können.
Hilf uns, dass wir uns ihm ganz anvertrauen, an seine Liebe glauben, vor allem in den Augenblicken der Bedrängnis und des Kreuzes, wenn unser Glaube gerufen ist zu wachsen und zu reifen.
Säe in unseren Glauben die Freude des Auferstandenen.
Erinnere uns daran: Wer glaubt, ist nie allein.
Lehre uns, mit den Augen Jesu zu sehen, dass er Licht sei auf unserem Weg; und dass dieses Licht des Glaubens in uns immerfort wachse, bis jener Tag ohne Untergang kommt, Jesus Christus selbst, dein Sohn, unser Herr!

Gegeben zu Rom, bei St. Peter, am 29. Juni, dem Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus, im Jahr 2013, dem ersten meines Pontifikates.





Und hier noch das Inhaltsverzeichnis der 4 Kapitel mit 60 Abschnitten.:

INHALT
Das Licht des Glaubens [1] . . . . . . . . . . . . . . 3
Ein trügerisches Licht? [2-3] . . . . . . 4
Ein Licht, das wiederentdeckt werden muss [4-7] . . . . . . . . . . . . . . . 6

ERSTES KAPITEL
WIR HABEN DIE LIEBE
GLÄUBIG ANGENOMMEN
(vgl. 1 Joh 4,16)
Abraham, unser Vater im Glauben [8-11] . 11
Der Glaube Israels [12-14] . . . . . . . . . . . . . . 15
Die Fülle des christlichen Glaubens [15-18] 19
Das Heil durch den Glauben [19-21] . . . . . . 25
Die kirchliche Gestalt des Glaubens [22] . . 28

ZWEITES KAPITEL
GLAUBT IHR NICHT,
SO VERSTEHT IHR NICHT
(vgl. Jes 7,9)
Glaube und Wahrheit [23-25] . . . . . . . . . . . . 31
Die Erkenntnis der Wahrheit und die Liebe [26-28] . . . . . . . . . . . . . . 35
Der Glaube als Hören und Sehen [29-31] . 39
Der Dialog zwischen Glaube und Vernunft [32-34] . . . . . . . . . . . . . . 44
Der Glaube und die Suche nach Gott [35] . . 49
Glaube und Theologie [36] . . . . . . . . . . . . . . 52

DRITTES KAPITEL
ICH ÜBERLIEFERE EUCH,
WAS ICH EMPFANGEN HABE
(vgl. 1 Kor 15,3)
Die Kirche, Mutter unseres Glaubens [37-39] 55
Die Sakramente und die Weitergabe des Glaubens [40-45] . . . . . . . . . . 59
Glaube, Gebet und Dekalog [46] . . . . . 67
Die Einheit und die Unversehrtheit des Glaubens [47-49] . . . . . . . . . . . . 68

VIERTES KAPITEL
GOTT BEREITET FÜR SIE EINE STADT
(vgl. Hebr 11,16)
Der Glaube und das Gemeinwohl [50-51] . . 75
Der Glaube und die Familie [52-53] . . . . 77
Ein Licht für das Leben in der Gesellschaft [54-55] . . . . . . . . . . . . . . 79
Eine tröstende Kraft im Leiden [56-57] . . . . 83
Selig, die geglaubt hat (vgl. Lk 1,45) [58-60] . . 86

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wir freuen uns über jeden Kommentar. Und da wir mit konkreten Menschen kommunizieren wollen, bitten wir Sie, nicht anonym zu kommentieren.