Dienstag, 30. Juli 2013

Dinner for Eight, please ...

Auf einigen der tausenden Webseiten US-amerikanischer Kirchen habe ich ein interessantes Angebot gefunden. Man meint dort, dass sich eine Gemeinschaft der Christen in einer Gemeinde nicht allein in der Kirche bilden kann, sondern eher in kleinen (Eß)gemeinschaften. Und das geht so:

Man geht auf der Webseite der Kirche auf ein Angebot "Dinner for Eight" ("Nachtmahl für Acht") und kann sich dort (nur) einmal pro Vierteljahr für so ein Dinner anmelden (Name, e-Mail). Man weiß bei der Anmeldung nicht, wer die anderen sieben sein werden, normalerweise kenne man die anderen TeilnehmerInnen bestenfalls vom Sehen - sagt die Erfahrung. Sind 8 beisammen, dann schreibt die Pfarrorganisation an alle eine e-Mail und bestimmt einfach eine Person als OrganisatorIn. Dieser obliegt es dann, kurzfristig einen gemeinsamen Termin zu finden und zu bereden, ob das Dinner bei einer der TeilnehmerInnen zu Hause (mit Beteiligung der anderen an den Kosten) oder in einem Restaurant stattfindet. Die Erfahrung zeige, dass die meisten Treffen zu Hause stattfinden.

Die Regeln, wer sich anmelden kann und wie das abläuft,  sind vorab im Internet festgelegt.

Ob sowas auch in Old Europe oder vielleicht gar in der Pfarre Stockerau funktionieren und ankommen würde?

Übrigens: Ich lese nicht tausende Webseiten, aber ich habe in Google+ eine Community "church tech" (in englisch) abboniert, die sich mit neuen Technologien und Medien (Soundanlagen, Projektionssysteme, Web, eigene Kirchen-Apps, etc.)  in der Kirche beschäftigt. Und dort bin ich eher zufällig - wie das im Web halt so ist - auf diese Idee aufmerksam geworden.

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