Donnerstag, 20. Juni 2013

Ein Fest der Mitarbeiter


Heute, am 20. Juni fand an einem heißen sehr heißenTag das traditionelle Mitarbeiterfest der Pfarre statt. Den Beginn machte ein Dankgottesdienst in der angenehm kühlen und gelsenfreien Kirche. Pfarrer Markus Beranek bemerkte zu Beginn zurecht, dass man in Stockerau von einem Priestermangel nicht sprechen dürfe, denn vier (4)  Priester feierten mit den vielen anderen Menschen im Priesteramt (das sagt unsere Kirche auch allen Laien zu) die Hl. Messe: Tom unser Neupriester, Tomasz unser Kaplan, Joseph unser Aushilfskaplan und Markus unser Pfarrer. Und auch der Altersschnitt der vier Priester war wohl  unter 40 Jahren. Selten im Vikariat. Musikalisch gestaltete die Dankmesse eine Schola, geleitet und begleitet  von Johannes Lenius.

Priestermangel
Tauferneuerung
Zu Beginn wurde Wasser geweiht und alle MitarbeiterInnen konnten dann mit einem Kreuzzeichen ihre Taufe erneuern. Zu den Fürbitten wurde  Wasser, ein Ginsterzweig und Brot  zum Altar getragen. Es war ein Bild der heutigen Lesung von den 40 Tagen des Propheten Elias in der Wüste und seiner Wandlung im alten Testament. In seiner Predigt sprach Markus Beranek über diese Lesung, wie sich der "Fundi" Elias, der vorher im Namen seines Gottes vielen Menschen den Tod gebracht hat,  über einen Weg der Verzweiflung bis zum eigenen Todeswunsch gewandelt zum Gottesberg Horeb kommt und dort erlebt, dass Gott ihm nicht im Sturm oder Feuer, sondern in leisen Säuseln des Windes erscheint. Passt inhaltlich ganz gut zur Predigt von Bischof Manfred Scheuer im letzten Artikel.


Die Siegerinnen
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Markus Beranek bei den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pfarre und er und Erika Trabauer überreichten  den drei Damen, die die großen, handgemalten Plakte in den Schaukästen gestalten, den Sonderpreis der Diözese, den wir als Pfarre beim Medienwettbewerb gewonnen haben. Herzliche Gratulation an Maria Jaschok, Elisabeth Nikel  und  Ingrid Sachata!

Im Pfarrhofgarten standen schon die Heurigengarnituren bereit und im Pfarrzentrum brodelten schon die hervorragenden warmen Speisen. Und es wurde noch ein gemütlicher und schöner Abend, auch für die Gelsen, die reichlich Futter bekamen.

Jüngste Mitarbeiterin
Am Heimweg konnte man noch die für die Proben beleuchtete Festspielbühne am Rennerplatz erleben und die vielen Musikerinnen und Musiker im Rathaushof hören und bewundern, die eine Initiative von  Markus Hackl spontan für die Unterstützung der Hochwasseropfer zusammengerufen hatte. Es tut sich was in unserer flirrenden Festspielstadt.



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