Sonntag, 26. Mai 2013

Wenn der PGR tagt

... dann gibt 's was zu berichten. Die letzte Sitzung des PGR fand am 22.5. statt. Diesmal war die Agenda nicht ganz so lang, entsprechend knapp fällt dieser Bericht aus.

Der erste große Punkt betraf die Errichtung des Kolomansweges. Nach dem Beschluss dieses Projekt zu realisieren (siehe Bericht von der letzten PGR Sitzung) gibt es bereits erste Zusagen von Sponsoren. Weitere Rückmeldungen, wie etwa von den Kolomännern, wurden besprochen und werden berücksichtigt. Für die konkrete Umsetzung wurde ein Projektteam gebildet; neben den PGR Preisinger, Bauer, Lauermann werden noch weitere Mitstreiter ausserhalb des PGR gesucht. Das Konzept zur langfristigen Nutzung des Weges ist weiter zu konkretisieren. Bis zum Herbst soll die Finanzierung komplett stehen. Die Eröffnung wird im Jubiläumsjahr geplant.

Die Öffnung des Kirchturms schien wegen Einstellung des Trägerprojektes schon ad acta gelegt zu sein, hat aber in einem neuen Kontext wieder Fahrt aufgenommen. Unsere Stadtgemeinde hat großes Interesse bekundet und mit dem Stadterneuerungsfonds evtl. einen neuen Finanzierungsweg gefunden. Ein erstes Gespräch zwischen Pfarrer, Bürgermeister und Stadtamtsdirektorin hat stattgefunden. Unser Stadtpfarrer wird das Gespräch weiter verfolgen.

Die Karnabrunn-Wallfahrt wird im September zum 300. mal durchgeführt, also auch ein Jubiläum. Die Organisation erfolgt in bewährter Manier durch Karl Hochfelsner, seitens des PGR wird Erika Trabauer unterstützen.

Das Organisationsteam zum Pfarrjubiläum 2014 (1000 Jahre Pfarre Stockerau) hat den Veranstaltungskalender nun so gut wie fertig. Dies wird Gegenstand eines getrennten Berichtes sein.

Passend zur Pfarrerneuerung fand bei der Emmanuelgemeinschaft in Wien der Infoabend Mission possible - Faszinationfür den Glauben wecken statt, bei der auch Vertreter unserer Pfarre teilnahmen. Neben der Buchpräsentation eines entsprechenden Handbuches wurde ein Kurs zu diesem Thema vorgestellt. Von der Emmanuelgemeinschaft können wir viele Erfahrungen zu diesem Thema abholen (nicht nur, was man machen kann, sondern auch, welche Ansätze bisher gut funktioniert haben). Es wird in nächster Zeit ein Innenteam zur Pfarrerneuerung gebildet. Dabei sollen auch Personen ausserhalb des PGR mitarbeiten, sodass ein repräsentativer Querschnitt der Pfarrgemeinde zustande kommt.

Bei der Diskussion zur Renovierung des Pfarrzentrums stellte sich heraus, dass zuerst klar werden muss, was wir mit PZ machen wollen. Es soll nicht einfach nur renoviert werden, sondern es ist auch über zeitgemäße Adaptierungen nachzudenken; schließlich soll es auch in 20 Jahren noch zeitgemäß sein. Deshalb wird dieses Thema ein Jahr zurückgestellt, zumal keine konkrete Handlungsnot vorherrscht.

Diözesaner Strukturprozess: Nach Passau im Herbst gab es nach Ostern ein Dechantentreffen in Bamberg. Dort gibt es viele kleine Pfarren (wie in unserem Vikariat), man hat bereits Pfarrverbände errichtet.  Möglicherweise ist dies auch der Weg für uns, dass nicht Pfarren zusammen gelegt werden, sondern Pfarrverbände errichtet werden, bei denen die Pfarren eigenständig bleiben, aber Ressourcen gemeinsam genutzt werden. Das Hauptproblem in unserem Dekanat ist der Priestermangel (Provisorium in Hausleiten  wird verlängert, einige Priester werden in absehbarer Zeit in Pension gehen).

Schließlich gibt es noch einige kleinere Punkte zu berichten:

  • Der Verein punkt_um wurde gegründet. Jetzt wird ein passendes Haus in Stockerau gesucht.
  • Die Gruppenleiter Schulung (Firm-, Erstkommunion-, Jugendgruppen) hat erstmalig stattgefunden. Sie war gut besucht, es gab regen Austausch von Erfahrungen.
  • Die Kirchenführer Ausbildung hat begonnen; es gibt 13 interessierte Teilnehmer.
  • Der PGR hat einen neuen Fußboden für die Kaplanswohnung bewilligt.

Und als Abschluss eine besonders erfreuliche Meldung. Von der Firmung mit Weihbischof DDr. Grätzl gab es ausserordentlich positive Rückmeldungen. Die beiden Feiern waren lebendig gestaltet, unser Weihbischof strahlte trotz seines hohen Alters eine derartige Begeisterung aus, dass keiner der Firmlinge auf die Idee kam zu tratschen. Auch die Integration der Firmspendung in die Sonntagsmesse der Gemeinde wurde positiv aufgenommen - sic!

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