Donnerstag, 9. Mai 2013

Osterpredigt zu Christi Himmelfahrt

Heute, zu Christi Himmelfahrt, wurde die Reihe der Osterpredigten fortgesetzt, bei der an jedem Sonntag seit Ostern ein anderer Prediger ein österliches Thema beleuchtet.

Unser (be)ständiger Diakon Johannes Wolf nahm sich die Bedeutung eben von Christi Himmelfahrt vor. Dies wird von Lukas im Evangelium und der Apostelgeschichte dargestellt. Zwei Gedanken prägten die Predigt.

Zuerst mal zeigt die Himmelfahrt Christi uns den Weg des Menschen zu Gott vor, bei dem Christus vorangegangen ist. Es ist auch der Weg des Menschen. Der zweite Gedanke stellt dar, dass Christi Himmelfahrt gemeinsam mit der Auferstehung gesehen werden soll. Unser Leben ist nicht mit dem Tod zu Ende, mündet in einem Nichts. Vielmehr haben wir auch Anteil an der Auferstehung und Himmelfahrt, unser Leben mündet im Lichte Gottes.

Aber es waren auch die kleinen Darlegungen, die uns das Fest verständlich machten, etwa dass die vorkommende Wolke immer ein Symbol für die verhüllte Existenz Gottes ist.

Schon zuvor in der Achter-Messe fand die Verabschiedung der Mariazell Fußwallfahrer (bzw. -geher) statt. Sie werden bis Montag unterwegs sein, hoffentlich bei gutem Wetter. Wir wünschen Alles Gute und begleiten sie, wie unser Kaplan Tomasz bei der Messe auch gesagt hat, mit unserem Gebet.

Bildquelle Wikipedia: Andrea Mantegna, Christi Himmelfahrt, 1461. Altarretabel der Palastkapelle des Herzogs von Mantua, dzt. Uffizien Florenz.

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