Sonntag, 26. Mai 2013

Die Lange Nacht der Kirchen in Stockerau 2013 ist Geschichte


Herr Paulus

Ökumenischer Gottesdienst
Am Samstag startete die Lange Nacht der katholischen und evangelischen Kirchen mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Lutherkirche. Jeder Besucher und jede Besucherin nahmen eine Blume vKolomänner hatten auch schon einen Getränkestand vor der Kirche aufgebaut, der selbst bei dieser Maikälte immer wieder Besucher fand.In der Kirche interessierte sich ein grosse Gruppe für Geri's Kirchenführung.
on dort mit in die katholische Kirche, wo daraus ein prächtiger Blumenstrauss entstand. Inzwischen stellten sich die ersten Gäste bei Christoph Rerecha zur Führung auf den Kirchturm an und die

Viele Fotos gibt es in der Galerie (Die Redaktion dankt Franz Bauer, Markus Beranek und Wilfried Hofmüller)

Markus Gerhartinger
Um 20 Uhr traf auch schon der Gesprächspartner für den ersten Programmpunkt - Erhaltung der Schöpfung - standesgemäß aus Korneuburg mit dem Fahrrad ein, der Umweltbeauftragte der Diözese Markus Gerhartinger. Um 20:30 startete dann die Beitragsfolge mit einem Gespräch von Markus Gerhartingern mit Markus Beranek. Der Evangelist scheint stark auf die Namensgebung kirchlicher Angestellter Einfluß zu nehmen. Viel Interessantes konnten die aufmerksamen Zuschauer beim Gespräch vernehmen, vom Autofasten bis zu Umweltzertifizierungen von Pfarren.

Blick in die Kirche
Der nächste Beitrag wurde vom Chor Rhyth.Mix als wandernde Taizé-Gruppe gestaltet. 8 Taize-Gesänge wurden von verschiedensten Orten der Kirche gesungen, wobei die Kirche mit den verschiedenen Akustikeffekten "mitgesungen" hatte. Über 50 Kerzen erhellten die magisch beleuchtete Kirche.
Rhyth.Mix mystisch

Ganz anders gestaltete die Runde "Treffpunkt Familie" den nächsten Beitrag, nämlich mit humorigen Beiträgen über und rund um die Schöpfung - in der Kirche wurde fest gelacht. Darf man denn das?

Ja, solange es etwas zu lachen gibt. Denn der nächste Beitrag - von Emmerich Kern gestaltet - ließ mit einer umgekehrten Schöpfungsgeschichte das Lachen im Hals erstarren. Beginnend mit einer Menschheit, die Gott nicht mehr braucht - We are the champions my friend - entwickelt sich die Welt mit vielen grauslichen Bildern, bis sie "wüst und leer" ist. Und dazu die starke Musik des Verdi-Requiems.

Kolomänner-Gasthaus
Zur Beruhigung gestalteten zwei Ministranten (Sebastian Heider und Maxi Mölzer) unter der bewährten Regie von Erika Trabauer und Christina Mölzer und zur "Stummfilmmusik" von Johannes Lenius (Orgel) und Wolfgang Flandorfer (Keyboard) den Sonnengesang des Hl. Franz v. Assisi als Schattenspiel in 8 Akten. Und die  ZuseherInnen konnten ein bisschen Sonnengesang mitsingen.

Den Abschluss der Beiträge gestaltete Chorale Totale & Band mit 2 Liedern und der Rock-Kantate The creation virtuos und schwungvoll.
Chorale Totale

Ein besinnlich gestaltetes Nachtgebet zum Thema Schöpfung mit Stefanie Jungmayr und Geri Braunsteiner machte den noch immer gut besuchten Abschluss dieser schönen, kühlen. langen Nacht.

Der wie immer in vielen Farben von außen beleuchtete Kirchturm und die magische Innenbeleuchtung der Kirche versetzten viele in eine medidative Stimmung. Und der Besuch war trotz allen Befürchtungen wegen Championsleague und Live-Ball im fernsehen sehr gut.

Es war dies die 6. Lange Nacht der Kirche(n) in Stockerau (die erste war 2008) und sie hat auch viele wieder erfreut. Danke allen Mitwirkenden vor und hinter der Bühne.


1 Kommentar:

  1. Erika Trabauer27. Mai 2013 um 19:45

    Das war tatsächlich eine lange Nacht - und was für eine! Fantastisch, was sich die GestalterInnen da überlegt und dargeboten haben!
    Toll! Und danke!

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