Samstag, 27. April 2013

Was feierst Du eigentlich?

Gestern Freitag fand im Lenausaal wieder eine Interreligiöse Begegnung  statt, bei dem die muslimische Glaubensgemeinde, sowie die evangelische und die katholische Kirche teilnahmen.

Das Thema war diesmal "Wie feierst Du?" Dazu wurden von den vier Vortragenden (von links nach rechts) das muslimische ->Ramadanfest und ->Opferfest, sowie von evangelischer Warte ->Ostern und von katholischer Warte ->Weihnachten vorgestellt. (Man beachte, dass die Links zu Ostern und Weihnachten auf kathpedia und nicht auf wikipedia führen!).

Die Vorstellungen von Ramadan und Opferfest waren interessant; sie stammen zwar aus einer anderen Kultur, aber an oberer Stelle stehen auch hier Liebe und zwischenmenschliche Begegnung. Das Kennenlernen der Gebräuche von Moslems hilft sicher zum gegenseitigen Verständnis und Achtung. Der Vortrag des evangelischen  Pfarrers Brost über Ostern war für uns Katholiken schon fast so was wie ein geistiges Heimspiel.

Durch das Programm führte wieder Frau Stadtamtsdirektor Dr. Riedler, die Initiatorin dieser Veranstaltungsreihe. Dazu zählen nicht nur die Vorträge mit anschließender Diskussion im Lenausaal, sondern auch Veranstaltungen wie das interreligiöse Fußballturnier im letzten Herbst.

Trotz starker Konkurrenz - gleichzeitig fand im Z2000 das Frühjahrskonzert statt - waren zahlreiche Teilnehmer gekommen.




Im Anschluss an die interessanten Vorträge gab es die Möglichkeit, sich bei Getränken und Speisen kennenzulernen. Jede religiöse Gruppe hat dabei Speisen, wie sie für die vorgestellten Feste typisch sind, vorbereitet.

Typische Speisen für das Opferfest

Symbolik und Speisen von Ostern











Der Stand zum Thema Weihnachten
















Bildquelle: Bauer / Pfarre Stockerau

Kommentare:

  1. Ich frage mich nur wie lange die röm.-kath. Kirchen noch die Arbeit der Frau Stadtamtsdirektor machen? Sie selber hat ja nichts- keine Ideen etc anzubieten- sie lässt lieber machen.

    Wie eine Ökumene mit den nichtchristlichen Konfessionen funktionieren soll, muss man mir erst einmal erklären!

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  2. Sieben Monate nach dem Artikeldatum und anonym - es werden wohl nur wenige Ihren Kommentar lesen. Ich habe ihn trotzdem gelesen. Stockerau muss froh sein, dass die Stadtamtsdirektorin das Thema Integration persönlich unter ihre Fittiche nimmt und sich da auch persönlich beim Integrationsbericht der Gemeinde und dazugehörigen Veranstaltungen engagiert. Ist ja nicht selbstverständlich und trägt zu unser aller friedlichem Zusammenleben wesentlich bei. Und von Ökumene ist beim Thema Integration auch nirgends die Rede.

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