Montag, 1. April 2013

Papst liest unser Pfarrmagazin

Wie heute bekannt wurde, liest Papst Franziskus, der schon bisher für Überraschungen gut war, jetzt regelmäßig unser Stockerauer Online Pfarrmagazin. Es ist dies das erste deutschsprachige Magazin, das der Papst, der ja der deutschen Sprache mächtig ist, liest.

Es sei für ihn besonders wichtig an allen Ebenen der Kurie vorbei einen direkten Draht zur kirchlichen Basis zu haben. Nun, im Falle von Online Medien ist der Begriff Draht ja durchaus zutreffend: "Durch die neuen Medien ist dies erst möglich geworden. Ich schätze sie sehr". Dass das päpstlichen Auge gerade auf das Stockerauer Magazin gefallen ist, ist überraschend, aber erklärbar. Besonders beeindruckt habe die Authentizität und Aktualität der Beiträge. Man kann so auch im Vatikan hautnah am Leben dieser Pfarrgemeinde teilhaben.

Ob der Heilige Vater auch Kommentare zu Artikeln veröffentlichen wird, ist noch offen. Jedenfalls wäre dadurch auf einen weiteren starken Impuls von Franziskus zu hoffen, der das stagnierende Feuer bei den Kommentierungen neu entfachen könnte.

Dass diese Meldung gerade am 1. April veröffentlicht wurde, wird als starkes Zeichen der Zeit gesehen: "Ereignisse müssen immer in ihrem zeitlichen Kontext gesehen werden" meinte der päpstliche Sekretär für Öffentlichkeitsarbeit und Zeitungsenten. "Gerade am heutigen Tag, an dem Aprilscherze in vielen Teilen der Welt zum Brauchtum gehören, will der Vatikan seine Verbundenheit mit der kirchlichen Basis zeigen".

Kommentare:

  1. Ermutigt durch diesen hochinteressanten Beitrag habe ich in Skype die Adresse "pontifex" versucht und, für mich doch sehr überraschend, sofort eine Verbindung zu Papst Franziskus bekommen - im Hintergrund hörte ich auch das typische südschwarzwälderisch gefärbte Deutsch von Bischof Georg Gänswein. Und ich habe mich einfach bei Papst Franziskus für sein Interesse an unserem Magazin bedankt ("Gracias por su interés en nuestra revista", sagte ich in das Mikro meines Computers, da ich dachte, er muss sowieso den ganzen Tag italienisch sprechen, so könnte spanisch für ihn eine Erholung sein). Unglaublich, was an so einem Tag alles passiert...

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    1. Ist wirklich unglaublich, was an so einem Tag alles passiert: habe auch gelesen, dass eine Verordnung im Diözesanblatt in Vorbereitung ist, dass Fürbitten für jemanden nur dann vorgebracht werden dürfen, wenn man von diesem eine schriftliche Einverständniserklärung vorliegen hat - eben voll "complient".

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