Freitag, 15. März 2013

PGR Sitzung im März

Dienstag, den 12.3. war Sitzung des Pfarrgemeinderates (PGR). Neben dem fast vollständig vertretenen PGR durfte der Vorsitzende, Stadtpfarrer Markus Beranek, mit Nina Högler eine neue Pfarrpraktikantin in Stockerau begrüßen. Weiterhin war Veronika Küssel zu Gast, um ihr Projekt vorzustellen, sowie Hedi Großschopf, die die Kirchenrechnung vorlegte.

Gleich zu Beginn ging es um das Projekt Kolomansweg. Wie schon von der letzten Sitzung berichtet, geht es dabei um einen Pilgerweg von der Pfarrkirche zum Kloster (Kirche - Rathausplatz - Alte Au - Spitzgarten - Steg über den Göllersbach - Kirchensteig - Kloster)  zum Gedenken an den Hl. Koloman. Dabei sollen bestehende Stationen eingebunden werden: die Kolomanstatue bei der Kirche, der neue Brunnen "Schwarze Schafe", die Dreifaltigkeitssäule mit Koloman am Rathausplatz und der Brunnen am Ausgang des Rathausplatzes zur Donaustraße.
Veronika Küssel stellte ihr Konzept vor, bei dem sie vier Stationen gestaltet. Die erste Station "Der Stab des Hl. Koloman" soll sich gegenüber dem Blabolil-Heim befinden und wird mit einem Betonkreuz mit einem Holler-Pilgerstab gestaltet. Bei der zweiten Station "Lebensbaum" am Spitzgarten (gegenüber Schützenhaus) soll ein Metallrohr mit einer Krone aus Worten, bestehend einerseits aus Eisen oder andererseits aus Edelstahl, einen Baum formen. Die dritte Station "Andersbank" befindet sich auf der Dammkrone nach dem Steg über den Göllersbach: eine runde Bank mit in Form und Farbe unterschiedlich gestalteten Sitzen . Die vierte Station schließlich befindet sich aussen vor dem Hintereingang des Klosters, d.h. in der Nähe der Koloman Gedenktafel; ein künstlerisch gestalteter "Schlanker Stein" bietet bei dieser Station die Möglichkeit, Gedenklichter zu entzünden.
Der Vorschlag wurde begeistert angenommen, die künstlerische und spirituelle Gestaltung konnte den PGR voll überzeugen. Nun werden Sponsoren für diese Stationen gesucht.

Beim nächsten Punkt ging es um die Kirchenrechnung für das Jahr 2012, eine eher trockenes Thema, die von Hedi Großschopf mit gewohnter Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit durchgeführt wurde. Ergänzend wurde auch die Caritasabrechnung für 2012 vorgelegt. Nach der erfolgten Zustimmung des PGR gehen die Abrechnungen nun in die Finanzkammer der Diözese, die sie ja nochmalig prüft.

Das zentrale Thema der letzten PGR-Klausur, die Gemeindeerneuerung, wurde beschlossen. Die Umsetzung soll nach dem Rottenburger Modell erfolgen. In nächster Zeit wird ein Innenteam gebildet, das die Umsetzung aussteuern wird. Es soll auch die im Herbst stattfindende PGR Klausur zu diesem Thema vorbereiten.

Zur Vorbereitung des Pfarrjubiläums 2014 (1000 Jahre Pfarre Stockerau) hat sich ein Organisationsteam gebildet, das einen ersten Veranstaltungsentwurf vorstellte. Die groben Punkte sind die Israelreise in den Semesterferien 2014, am Aschermittwoch Auftakt des Jubiläums, nach Ostern eine Festmesse mit dem Kardinal, bei der Langen Nacht der Kirchen Stockerau das Thema "1000 Jahre Christentum in Stockerau", am Erdäpfelfest einen ökumenischen Gottesdienst, am 4. und 5. Oktober Kolomaniheuriger mit Kinderprogramm und Kirchweihfest, und schließlich 10.-13. Oktober Wallfahrt nach Melk und dort Mitfeier des Festgottesdienstes (Kolomansjubiläum in Melk). Daneben gibt es noch Ideen zu weiteren Veranstaltungen.

Im Rahmen des Pfarrjubiläums sollen auch zwei Projekte umgesetzt werden. Zum einen soll eine Pfarrchronik erstellt und publiziert werden (Geschichte des Christentums in Stockerau). Dabei soll auf eine Chronik aus den 70er Jahren zurückgegriffen werden, erstellt von OStR Hugo Nickl. Diese ist allerdings nur als maschinengeschriebenes Exemplar vorhanden und muss gekürzt und zeitgemäß aufbereitet werden.

Das zweite Projekt ist die Neugestaltung des Kirchenführers. Nachdem der aktuelle Kirchenführer gerade beginnt vergriffen zu sein und demnächst die Ausbildung zum Kirchenführer startet, bietet sich dieses Projekt geradezu an.

Der ORF dürfe bei unserer Kirche auf den Geschmack gekommen sein. Es gibt eine Anfrage, bei der Langen Nacht der Museen das Turmmuseum aufzunehmen (in Kooperation mit dem Bezirksmuseum).

Nachdem der EU-Förderantrag für das Projektes Mobilitätsweg abgelehnt wurde, wird eine Sanierung der Turmstiege und eine Öffnung des Kirchturmes erst möglich, wenn es eine ausreichend große Gruppe an Sponsoren gibt, die die Umsetzung ermöglicht.

Geri Braunsteiner und Sissy Hanke berichteten von der Gründung des Vereins punkt_um. Der bisherige Verein kinder.punkt ist in diesem enthalten, siehe auch ->kinder_punkt.

Zur geplanten Renovierung des Pfarrzentrums gab es eine erste Besichtigung des Bauamtes (der Diözese). Die Renovierung wird begrüßt, schließlich gibt es nicht viele Pfarrzentren, die so belebt sind wie unseres. Vor konkreten Planungsschritten muss ein Konzept erstllt werden, in welche Richtung das Pfarrzentrum weiter enteickelt werden soll. Konkreter ist da die Renovierung des Pfarrbüros. Die Pläne liegen vor, die Renovierung soll heuer im Sommer erfolgen.

Auch bei der Kirchenorgel stehen demnächst zwei Register zur Renovierung an. Und schlussendlich ist die EMAS-Zertifizierung angelaufen. Zwei Veranstaltungen dazu haben bereits stattgefunden.

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