Samstag, 9. März 2013

Nachtrag zum letzten HÖR-WEGE zu GOTT

Für Interessierte hier nochmals der Einführungstext zu den gestrigen ->HÖR-WEGE zu Gott.

Die Matthäus-Passion, BWV 244, ist eine der beiden großen erhaltenen Passion von Johann Sebastian Bach.
Der Bericht vom Leiden und Sterben Jesu Christi nach dem Evangelisten Matthäus bildet das Rückgrat. Ergänzt wird er um eingestreute Passionschoräle und erbauliche Dichtungen von Christian Friedrich Henrici (Pseudonym: Picander), der der wichtigste Textdichter Johann Sebastian Bachs war, in Form von freien Chören und Arien.

Die Uraufführung der Matthhäus-Passion fand am 11. April 1727 in der Thomaskirche in Leipzig statt.

Musikalisch und theologisch bilden die 15 Arien die Herzstücke der Passion. Ihnen liegen freie Dichtungen von Picander zugrunde. Der dramatische Handlungsablauf hält inne und zielt auf tröstliche Ermutigung und persönlichen Zuspruch. Oder der Zuhörer wird aufgefordert, den Anspruch des Geschehens zu verinnerlichen und im Handeln moralisch widerzuspiegeln.

Auf die Szene der dreimaligen Verleugnung des Petrus folgt bei Bach die Arie „Erbarme dich, mein Gott“.
Über regelmäßig  dahinschreitenden, gezupften Basstönen erhebt sich eine unendlich ausdrucksvolle Melodie in der Solovioline und in der Gesangsstimme. - Ein großer Gesang der Bitte um Erbarmen hebt an..... Die Musik drückt, trotz der gewählten Grundtonart h-Moll, mit seinen weit ausschwingenden Melodiebögen Geborgenheit und große Zuversicht aus.

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