Sonntag, 24. März 2013

Die Passionszeit singend begehen.

Johannes Lenius schickte uns einen Bericht zum Passionskonzert am Sonntag, dem 17.März nachmittags in unserer Pfarrkirche.  Hier ist er - der Bericht:

Passend zum Passionszeit, als die Kreuze der Kirche verhüllt wurden, wurden die Kirche mit ruhigen Tönen gefüllt. In der Kirche traten 4 Chöre aus dem Dekanat Stockerau auf. Der Chor aus Großmugl, aus Leitzersdorf, der Kirchenchor der Pfarre Stockerau sowie die evangelische Kantorei aus Stockerau gestalteten das diesjährige Passionskonzert mit Werken aus 6 Jahrhunderten.
Jeder Chor leistete einen etwa 7 - 10 Minuten-Beitrag, der von den Dirigenten Beate Kokits, Sigrid Pacher, Johannes Lenius und Gerhard Sulz gestaltet und geleitet wurden. Zu den Auf- und Abtritten spielte Johannes Lenius auf einem kleinen Orgeltruhen-Positiv Werke zeitgenössischer Komponisten. Und so bildete das Gehen einen gestalterischen Aspekt: der Weg in die Karwoche mit Sang und Klang.
Musikalisch konnte man auch einen Gang beispielsweise durch die Kirchenliedgeschichte anhand des Liedes "O Haupt voll Blut und Wunden" verfolgen, oder die aus den unterschiedlichen Epochen stammenden Stimmungsbilder von Haydns "In jener letzten der Nächte" bis zu Rheinbergers "Bleib bei uns" (das zum Schluss über Ostern hinaus ging und an den Emmausgang anspielte) aus sich wirken lassen.
Besonders eindrucksvoll wurde das "Eli, Eli" von Bardos durch den Chor aus Leitzersdorf dargeboten. Vor dem gemeinsamen Schluss-Chor, "Ehre sei dir Christe, der du littest Not" aus der Matthäus-Passion von Heinrich Schütz, welches von Beate Kokits geleitet wurde, bedankte sich Dechant und Pfarrer Markus Beranek sehr bei allen Mitwirkenden, und auch das Publikum dankte durch den sehr langen Schlussapplaus.

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