Mittwoch, 13. Februar 2013

Aschermittwoch 2013 in Stockerau

Ein schneeverhangener Wintertag war heuer der Beginn der 40-tägigen Fastenzeit. In der gut besuchten Abendmesse spendeten Pfarrer Markus Beranek, Aushilfskaplan Joseph Yao und die beiden Diakone Tom Kruczynski und Johann Wolf den Messbesuchern das Aschenkreuz.
Markus Beranek sagte in seiner Einstimmung, dass man wohl vom "spektakulären" Rücktritt des Papstes lernen könnte, Umkehr - das ist ja immer das Thema der Fastenzeit - zu üben. Nämlich auch Abkehr vom gewohnten, immer gleichen Ablauf und Mut zu einem neuen Weg. In seiner Predigt wählte er dazu als ein Beispiel den Auftritt Johannes des Täufers in der Wüste mit einem Endzeitszenario eines strafenden Gottes und als "Umkehr" und alternativen Weg Jesus, der seinen ganz anderen Weg als Lehrmeister im freundlichen Galilea rund um den See von Genesareth mit der Botschaft vom Heil, der Freude und Barmherzigkeit begann. 
Die Schola der Pfarre verschönerte mit schlichten Gesängen und zurückgenommener Orgelbegleitung den besinnlichen Gottesdienst.
Die Kirche war bereits im Fastengewand: schlicht, das Altarbild mit violettem Stoff verhüllt, keine Blumen, obwohl das heutige Evangelium eigentlich vorschrieb, dass man als Fastender nicht zu erkennen sein soll. Nicht wie die Heuchler....

Wer das Altarbild in den nächsten 40 Tagen doch sehen will, der muss in die Fernsehmesse am 24. Februar (bis 9:15  bitte Plätze einnehmen) kommen, denn da spielt das Altarbild eine zentrale Rolle: "Der offene Himmel" heisst das Motto der Messe. Und das war der Satz, den der auf dem Altarbild dargestellte Kirchenpatron St. Stephanus sagte, bevor er starb - "Ich sehe den Himmel offen".

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