Montag, 14. Januar 2013

Südsudan am Telefon

Schwester Christa Petra vom Kloster St. Koloman hat dieser Tage mit Sr. Veronika im Südsudan telefoniert. Die Pfarre Stockerau hat ja mitgeholfen, einen geländegängigen Wagen für die Station in Yei anzukaufen. Hier der Bericht über das Telefongespräch:
Sr. Veronika hat mich heute kurz am Telefon erreicht. Die Verbindungen sind schlecht. Sie war mit dem Auto unterwegs und hat es wieder einmal versucht und ist diesmal für ein paar Minuten durchgekommen. Das Miva-Auto (Anmerkung der Redaktion: MIVA ist eine österreichische Organisation, die die ganze Organisation rund um einen Ankauf von Fahrzeugen für die Missionsstationen übernimmt) ist zu einem „kostbaren Helfer“ geworden. Es wird von der Klinik, für amulante Betreuung und gemeinsam von den Steyler Schwestern und Patres für verschiedenste Aufgaben benützt. Es ist im weiten Umkreis das einzige Fahrzeug, das verwendet werden kann. Die kleinen Gesundheitsstationen und die Kliniken sind in großem Umbau und es gibt sehr viel zu tun,  besonders weil sich die Menschen nun heraustrauen (Anmerkung: Es war ja Jahre lang Krieg, bevor es zur Trennung von Sudan und Südsudan kam), um Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sr. Veronika sagt, sie könnten noch einige Helfer brauchen, denn die Not ist groß und es braucht dringend Abhilfe.
Ende Jänner wird Pater Kulüke, der General der SVD (Gesellschaft vom göttlichen Wort, Societas Verbi Divini) erwartet und im März jemand von der Generalleitung SSpS (Orden der Dienerinnen des Heiligen Geistes, der Orden, dem unsere Schwestern aus dem Kloster St. Koloman angehören). Sie hoffen, personelle Unterstützung bekommen zu können und dass sie dann mit ihnen uns Informationen zubringen können. Die Verbundenheit mit den Freunden in Österreich ist für sie Halt und Hoffnung. Danke an alle! Und ein gesegnetes Neues Jahr!
Im Gebet sind sie uns besonders verbunden
Für die SSpS in Yei (im Südsudan)
Sr. Christa Petra

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