Sonntag, 9. Dezember 2012

Willkommen am Altar

Am 9. Dezember, dem 2. Adventsonntag, wurden auch 3 Minis in die Schar der Ministranten und Ministrantinnen feierlich aufgenommen. Als Familiensonntag gestaltet, konnte der Herr Pfarrer mit seinem Gefolge wegen herumliegender Schachteln, Spielsachen, Plastikpferden kaum die Kirche betreten. Zum Eingansglied "Bereitet den Weg des Herren" sausten die Kinder in den Mittelgang und bereiteten stellvertetend den einziehenden Zelebranten den Weg in die Kirche, indem sie alles wegräumten. Ein schönes Symbol, was wir auch in unserem Leben "wegräumen" könnten. Von der Aufnahme der Minis und der musikalischen Gestaltung der Messe durch den Familiengottesdienst-Chor gemeinsam mit dem Kinderchor, der von Beate Kokits aufgebaut wird, finden Sie ein paar Schnappschüsse in unserer Galerie.





Zum Ende wurde wieder beim Wurzelsymbol ein neuer Adventspruch zum Mitnehmen und Nachdenken verlesen, den Sie gleich hier finden:

ADVENT — verwurzelt sein in Gottes Liebe
Das Heil‘ das von Gott kommt ist Jesus Christus selbst. Die Frage ist, ob wir bereit sind, ihm zu begegnen und uns in seiner Liebe so zu dass wir von dieser Begegnung Zeugnis geben können.
Es ist wie mit dieser Tulpenzwiebel in meiner Hand.

Sie ist klein‚ eher unscheinbar. Sie wirkt tot. Und doch ruht in ihr das Leben, lebt in ihr eine Blume. Sie muss wurzeln, um blühen zu können. Ich pflanze sie ein in kalte‚ dunkle voll Hoffnung, dass sie Wurzeln schlägt und blüht. Sie braucht jedoch Winterruhe, um Kraft zu sammeln.
Es ist wie bei uns Menschen: Auch wir brauchen Ruhe vom allgegenwärtigen Trubel und den Dingen. die uns ablenken, um das Wunder zu sehen und ihm begegnen zu können.
Das ist Advent: Die Hoffnung auf das Leben in die dunkle Kälte pflanzen und darauf zu vetrauen, dass sie Wurzeln schlägt und erblüht.

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