Mittwoch, 26. Dezember 2012

Stephanitag

Der hl. Stephanus, Altartafel von Hans Memling (um 1480),
aus WIKIPEDIA


Heute feiern wir den Namenstag unseres Kirchenpatrons, des Hl. Stephanus (siehe heutige Lesung Apg 6, 8-10; 7, 54-60). Neben unserer Pfarrkirche ist auch unsere Diözesankirche, der Stephansdom, dem Hl. Stephanus geweiht.

Stephanus war Diakon und der erste Märtyrer. Bei der Sonntagsmesse trugen Priester und die Diakone die ältesten Messgewänder unserer Pfarre (heute wieder in Vollbesetzung: zwei Priester, zwei Diakone, viele Minis). Wie im Bild unten zu sehen ist, ist das Messgewand des Diakons fast noch festlicher gestaltet als das des Priesters. Ein Vergleich mit der alten Stephanus Darstellung links zeigt, wie der Brückenschlag zur heutigen Zeit naheliegt.

Die Bedeutung eines Diakons in der heutigen Zeit wurde auch dadurch verdeutlicht, dass Diakon Tom die Predigt hielt. Im zentralen Teil der Predigt verglich er den jungen Petrus mit Stephanus. Während Petrus Jesus noch dreimal verleugnete, rief Stephanus: "Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.". Durch die Gnade, den Himmel offen zu sehen, konnte er standhaft sein und seinen Glauben durch den Tod hindurch tragen.



Pfarrer Markus Beranek und Diakon Tom Kruczynski
Die musikalische Gestaltung erfolgte durch den Chor Chorale totale unter der Leitung von Ulli Neuhold, dessen beschwingte Weihnachtslieder zum Gelingen der Feier beitrugen. 

- Wieder ist Weihnacht
- Neue Zeiten, alte Weihnacht
- Kyrie
- Ehre sei Gott in der Höhe
- Der Himmel geht über allen auf
- Halleluja
- Wie das Wasser aus dem Berg entspringt
- Heilig, heilig, heilig
- Oh du fröhliche. 


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