Mittwoch, 19. Dezember 2012

Herbergsuchen

Weil im Kurort kein Platz für sie war...

Zum Beispiel die Geschichte aus Hofgastein oder die aus Bad Leonfelden?














Quelle: www.kurier.at

Erinnern Sie die Geschichten rund um die Verlegung der Asylwerber in die Bundesländer auch an die Herbergsuche von Josef und Maria? Es ist kein Platz,  sie sollen zumindest am Rande des Ortes untergebracht sein, die Kurgäste und Wintersportgäste sollen damit nicht konfrontiert werden, obwohl auch sie aus fernen Ländern kommen und sich zum Beispiel als Bürger Russlands sogar ganz gut mit den "Gästen" aus Tschetschenien  unterhalten könnten...

Niemand verlässt aus Jux und Tollerei seine Heimat, seine Familie. Auch die zehntausenden Burgenländerinnen und Burgenländer, die in den 20-er Jahren ganze Dörfer im heute blühenden Burgenland menschenleer machten, sind nicht leichtfertig, sondern aus größter Not und Hoffnungslosigkeit nach dem USA und Kanada gezogen, wohin sie niemand gerufen hatte, und hatten dort die Chance, am Aufbau einer blühenden Nation mitzuarbeiten.
Bild: aus nebenstehender
Arbeit

Es lohnt sich, darüber besonders zu Weihnachten nachzudenken, bevor man zu den oben zitierten Artikeln einen der "beinharten" Kommentare im Internet schreibt. Lesenswert ist auch der aktuelle Artikel im Web der Diözese über die "Besetzung der Votivkirche".

Vielleicht hilft zum Nachdenken auch die Arbeit "Warum leben in Chicago so viele Burgenländer?", die Sie im Internet finden (PDF). Zitat daraus: Fast immer war es der junge Mann, der vorausging und dann seine Braut oder Ehefrau nachkommen ließ. Erinnert uns das an die heutige Situation der Asylanten?


Noch was: Zu diesem Artikel hat mich Karl Hochfelsner angeregt.


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