Samstag, 1. Dezember 2012

Ein freudiges Ereignis

Für alle, die das papierene Pfarrblatt nicht gelesen haben, bringen wir hier den Artikel über das neue Schwesterchen unserer großen Kaufmann-Orgel.

Die Orgel in der Kirche bekommt Zuwachs.


Ein schon seit längerer Zeit gehegter Wunsch wird nun Wirklichkeit. Der Pfarrgemeinderat den Kauf einer kleinen Truhenorgel beschlossen. Damit bekommt die große Orgel eine kleine Schwester, und diese kommt auch näher zur Gemeinde, denn diese wird nicht von hoch droben klingen, sondern auf gleicher Ebene mit der singenden Gemeinde tönen. Es kann jedoch nicht die große Orgel ersetzen – und soll es auch nicht; doch bei Gottesdiensten mit geringer Anzahl der Mitfeiernden (Wochentags), sowie bei Begleitungen der Vorsänger/innen oder Kammermusikensembles wird dies eine musikalisch reizvolle Ergänzung sein.


Dieses Instrument ist eine Kleinorgel mit richtigem Wind und richtigen Pfeifen, in der Größe einer Gartengerätetruhe. Es hat eine versenkbare Tastatur und 4 1/2 Register. Durch die kompakte Bauweise, kann es relativ einfach überallhin in der Kirche positioniert werden (daher auch der Name: Positiv).
(Hier ein Klangbeispiel)

Mehrere Kostenvoranschläge wurden eingeholt und einige bereits fertige Instrumente angesehen. Danach fiel die Wahl auf die Fa. Jens Steinhoff in Schwörstadt in Deutschland (von dieser Firma gibt es bereits gute Beispiele in Wien, evangelische Kirche, und in der Basilika Mondsee). Ausschlaggebend war die klangschöne und harmonische Intonation der Pfeifen, aber auch die praktikable Bauanlage. Das Werk wird neu angefertigt und im Jahr 2014 zur Verfügung stehen;  die Kosten belaufen sich auf rund 40.000 EUR.
Die Freude unter den Organistinnen du Organisten ist groß, und hoffentlich wird diese auch auf die Pfarrgemeinde überspringen. Wir glauben, dass diese Investition sinnvoll ist. Wir hoffen auch, dass dieser Schritt ein guter Impuls für die Orgelmusik ist, und ein erster Schritt zur Verbesserung und Veredelung der Orgelsituation.

Johannes Lenius

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