Mittwoch, 12. Dezember 2012

Aus dem jüngsten Staat der Erde

Communität mit Sr. Stella,
der zuständigen Provinzoberin
von Äthiopien
Anlässlich des Jubiläumsjahres 1000 Jahre Hl. Koloman, hat unsere Pfarre auch eine Verbindung zu einem Projekt unseres Missionsklosters  St. Koloman in Stockerau gesucht, das wir unterstützen können. War ja naheliegend. Neben einem Beitrag zu einem Geländewagen für die Arbeit im Südsudan - übrigens der jüngste Staat der Welt seit 9.7.2011 - wird auch immer wieder, z.B. auch zu Weihnachten dafür gesammelt. Hier möchten wir einen Brief unserer Projektpartnerin im Südsudan, der slowakischen Klosterschwester und Ärztin Schwester Veronika bringen, der ein wenig illustriert, wie die Tage dort verlaufen...

Kinder in der Sonntagsschule
Liebe Freunde in der Pfarre Stockerau!
Es ist mir und meinen Mitschwestern eine sehr große Freude zu erfahren, dass Sie sich unserer Missionstätigkeit im Südsudan so verbunden fühlen. In unserer Kapelle hängt nun die Ikone des Hl. Koloman. Dieser Heilige ist somit von Stockerau aus auch nach Afrika gekommen und erinnert uns, dass wir im Gebet besonders verbunden sind. Von ganzem Herzen: Danke! Danke für die Spenden zum Abschluss des Jubiläumsjahres, danke den Wallfahrern, die zu Fuß auf den Spuren des Hl. Koloman von Stockerau nach Melk unterwegs waren, danke dem Fachausschuss Weltkirche, die den Missionsbazar gemacht haben. Es tut uns sehr gut zu wissen: Wir sind nicht alleine, viele Freunde stehen hinter uns! In schwierigen Situationen dürfen wir so erleben: Gott ist mitten unter uns.
Heute haben wir Petroleum bekommen, so konnten wir für zwei Stunden den Generator anwerfen und Nachrichten schreiben. Ich bin diese Woche unterwegs, um viele Schüler über Hauptprobleme zu informieren. Es gibt viele neue Grundinfektionen von Lepra. Die jungen Menschen müssen Bescheid wissen, bekommen Tests und Medikamente, um die Krankheit und Infektion zu stoppen. Sr. Mercy war einige Wochen in Wau. Sie hat auch dort Training für traumatisierte Menschen gemacht. Die Kriegserlebnisse haben tiefe Wunden hinterlassen. Nun ist wie wieder in Yei in der Sonntagsschule für die Mädchengruppen und Katechese. Sr. Isabella betreut im Gesundheitszentrum und auf den Außenstationen viele Kranke und besucht Familien.

Leprakranke mit den
Schwestern vor der Klinik

In dankbarer Verbundenheit grüßt
Sr. Veronika Theresia Racková SSpS
Ärztin im Südsudan

Übrigens nur nebenbei: 
Sie können für dieses Projekt steuerlich absetzbar spenden: 

Missionsprokur St. Gabriel International
2340 Maria Enzersdorf
Bawag PSK - BLZ: 60000
Konto: 00510059565
Verwendungszweck: Südsudan

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