Dienstag, 13. November 2012

Selbstbewußte Laien

Gerda Schaffelhofer
Wie auch im ORF gemeldet wurde, hat die neue Präsidentin der Katholischen Aktion, Gerda Schaffelhofer, einen offenen Brief an die Pfarrerinitiative geschrieben. Wieder einmal ein ganz neuer Gesichtspunkt.

Neugierig? Hier ist der Originaltext.

Die Priester, ob traditionell oder ungehorsam haben's nicht leicht mit den Laien...

Links dazu:

Kommentare:

  1. Dieser Gegenstoß ist offenbar im Vatikan sofort mit Interesse registriert worden: http://de.radiovaticana.va/Articolo.asp?c=638382.

    Für mich klingt der Begriff "Laie" auch runder als das künstlich zusammengefügte Wort "Kirchenbürger". Aber Namen sind nur Schall und Rauch - oder doch nicht?

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  2. Die neue KA-Präsidentin hat ja gleich nach ihrer Wahl "angedroht, dass sie laut sein will". Aber nur eine große Klappe, Frau Schaffelhofer, bringt nichts. Okay, für eine kurze Zeit haben Sie Augmerksamkeit erregt, und dann? Sie fordern Geduld, ja wie lange denn noch? Kennen Sie überhaupt die Situation in unseren Pfarren, die immer größer werdende Überlastung unserer immer weniger werdenden Pri

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    1. Herr Stadler, Sie sprechen in Ihrem Kommentar Frau Schaffelhofer hier direkt an. Ich denke, das bringt wenig, weil Fr. Schaffelhofer in diesem Blog nix geschrieben hat und wahrscheinlich Ihre gut gemeinte Meinung nicht lesen wird.
      Ich sehe Ihre Sorge über die Situation in den Pfarren auch. Für mich als einfach gestrickter Mensch bedeuten Krisen, dass man enger zusammenrückt; und nicht, dass es jeder auf einmal besser weis.

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  3. Na, dieser Einstieg ins "Lautsein" Frau Schaffelhofer war und ist so überflüssig wie ein Kropf. Außer ein Schaumschlägerei ist da nicht viel dahinter. Mit dieser Art und in diesem Ton polarisieren Sie lediglich. Ob Sie auf diese Weise einen Dialog auf Augenhöhe erreichen, bezweifle ich. Warum üben Sie sich nicht in der Geduld, die Sie von der Pfarrerinitiative fordern? Außerdem - ich bin KA-Mitglied - und habe von vielen anderen Mitgliedern katholischer Verbände bestätigt bekommen, dass Sie uns wahrlich nicht als oberste "Laiin" vertreten. Sie vereinnahmen uns, indem Sie Ihre pri

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  4. Die beiden Kommentare von Erwin Stadler und Lilly Kammelander zum Brife von Frau Schaffelhofer enden leider beide mit dem "Pri" und wurden offensichtlich daher beide ursprünglich vom Blogger-System als Spam kategorisiert und unterdrückt. Wir möchten namentlich gezeichnete Beiträge natürlich bringen und haben sie daher freigeschaltet. Wir ersucher aber unsere Leser um eine freundliche Sprache auch bei kontroversiellen Themen.

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    1. Ob Spam oder nicht, ganz unrecht haben die beiden nicht. Die KA vertritt nur einen gewissen Teil der Laien, eben die verbandlich organisierten. Viele, vielleicht sogar die Mehrheit, engagieren sich aber z.B. in ihrer Pfarre, weil ihnen zwar Kirche und Glauben ein Anliegen sind, sie aber mit den Zielen und Angeboten der KA nichts am Hut haben. Insofern vereinnahmt und "instrumentalisiert" Frau Schaffelhofer, wenn sie von d e n Laien spricht, die sie künftig vertreten und auf "neuen Kurs" bringen will, auch die, die nicht KA-Mitglieder sind. Eine andere Frage ist für mich auch der Stil von Frau Schaffelhofer: als neugewählte, gerade im Amt bestätigte, Präsidentin gleich mit einem offenen Brief schwere Geschütze aufzufahren, finde ich mehr als problematisch. Dieses von ihr geforderte Aufeinanderzugehen, den Willen zum Dialog auf Augenhöhe hat sie damit konterkariert. Man sagt zwar "neue Besen kehren gut", aber ob das im Zusammenhang mit dem Auftreten von Frau Schaffelhofer stimmt?????

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    2. Indem Sie darauf hinweisen, dass die KA-Präsidentin nicht für alle Laien sprechen kann, geben Sie ihrem Argument recht: dass die PI ebendies nicht tun kann.
      Jedenfalls schade, dass bei diesem Thema über die Medien taktiert wird und nicht mit stiller Diplomatie eine Lösung gesucht wird. Aber da haben wir schon gesehen, dass Pfarrer Schüller auch alles andere als fad ist. Er wird diesen Brief sicherlich aushalten.

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    3. Ich habe nicht behauptet, dass die PI mich als engagierten Laien vertritt oder dies kann. Allerdings wäre es zum Wohle unserer Kirche entschieden besser gewesen, die Frau Präsidentin hätte von sich aus den Dialog mit PI und anderen Laienvertretungen gesucht - in unserer ohnehin geschüttelten Kirche ist ein öffentlich ausgetragener "Kampf um die Laien" das allerletzte, was wir brauchen. Wenn Christen schon so miteinander umgehen, welch ein Bild für die, die es ohnehin schon immer gewußt haben...... Bei dieser Art von Streitkultur werden nur noch mehr Menschen vergrault und kehren u. U. der Kirche endgültig den Rücken. Nun, Diplomatie ist nicht jedermanns/frau Stärke! Von einer Präsidentin würde ich es aber schon erwarten.

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    4. Für das Wohl unserer Kirche steht meines Erachtens Liebe und Ehrlichkeit ganz oben. Und das unterstelle ich allen Beteiligten.

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    5. Gott erhalte Ihnen Ihre optimistische Einschätzung!

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  5. Ein Hinweis zu einer ORF Sendung zum Thema Katholischer Laie zum Nachhören/sehen: http://tvthek.orf.at/programs/1366-Orientierung/episodes/4948539-Orientierung/4948541-Signation

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