Mittwoch, 21. November 2012

Orgelgala

Am 22.November, also morgen, ist der Gedenktag der Hl. Cäcilie, die als Patronin der Musik verehrt wird, weil sie noch im Märtyrertod schön gesungen hat. Daher gab es heute - ihr zu Ehren - die Orgelgala in der Pfarrkirche.

Johannes Lenius stellte die 4 Organistinnen und Organisten vor, die diesen Abend mit ihrem Spiel gestalteten. Sie wurden auch von ihm  interviewt.
Als erster kam Hans Niedermayer dran, der von seinen 40 Jahren Organistenleben und Erlebnissen mit der Stockerauer Orgel erzählte und dann 2 Stücke zum Besten gab. Eine Ave Verum Paraphrase von Franz Liszt und ein Choralvorspiel.
Michael Huber erzählte, wie er zum Orgelspiel kam, und spielte für die zahlreiche Zuhörerschar eine feierliche Offertoriumsmusik von einem Strassburger Organisten Kerl aus dem 19. Jahrhundert.
Beate Kokits, die schon die Orgelgala mit einem barocken Kuckuck eingeleitet hatte, erzählte auch aus ihrem Orgelleben und bekräftige dieses dann mit dem Halleluja von Franz Schmid, auch einem romantischen Stück, das bestens zu unserer romantischen Weltausstellungsorgel passte.
Zum Abschluß interviewte sich Johannes Lenius selbst, konnte alle seine Fragen bestens beantworten und eilte dann zum Spieltisch, um etwas zu spielen, was noch niemand gehört hatte und auch er noch nie gespielt hatte - eine Improvisation über das Lied "Danke für diesen guten Morgen".

Eine wunderbare Idee diese Orgelgala - es ruft nach Wiederholung. Und es gab auch kräftigen Applaus für Beate Kokits und die drei Organisten.

Hier können Sie vier je einminütige Ausschnitte aus den Stücken hören. Im ersten Block das Ave Verum mit Hans Niedermayer, im zweiten die Festmusik zur Gabenbereitung mit Michael Huber, im dritten das Halleluja mit Beate Kokits und im vierten Block die Improvisation von Johannes Lenius. Haben Sie Gnade mit der Qualität, es war nur ein Smartphone. Ein Click auf den grünen Pfeil startet die Musik, mit dem Cursor können Sie sich an beliebige Stelle beamen. Es ist einmal ein Versuch, den Beweis zu erbringen, dass Multimedia mehr sein kann ist als Text und Bild.



Das verwendete System nennt sich Soundcloud, ist eine europäische Erfindung aus Berlin, und ist sozusagen weltweit das Youtube des Hörens. Auch die Kirche hat es schon entdeckt: Zum Beispiel Kirche 2.0 aus Oberösterreich oder Fisherman.fm aus der Schweiz mit täglichen Kurzpredigten hier die Webseite von fisherman.fm, einem Webradio für junge Menschen).

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