Mittwoch, 28. November 2012

Neues vom PGR


Am 27. November war Pfarrgemeinderats-Sitzung, wieder mit vielen interessanten Themen. Die Dichte der Themen führte diesmal zu einem späteren Ende, auch wenn die Sitzung subjektiv nicht als lange erlebt wurde.

Wichtigster Punkt war der Haushaltsplan 2013, der einstimmig beschlossen wurde. Gegenüber dem Vorjahr sind sowohl Einnahmen als auch Ausgaben etwas höher veranschlagt, so dass es wie im Vorjahr ein fast ausgewogenes Budget mit einem leichten Abgang ist (bedingt durch einige Sonderausgaben). Die großen Einnahmeposten sind wie immer der Klingelbeutel und der Kirchenbeitrag. Dies verdeutlicht, dass die Pfarre auch materiell ohne ihre Gläubigen nicht leben kann. Bei den Ausgaben fällt die Anschaffung des neuen Gotteslobes sowie eines Liederbuches auf (das Gotteslob soll es in etwa einem Jahr geben).

Das Thema Partnerschaft mit Schwangau hat sich so weiter entwickelt, dass die Pfarre Schwangau eine Reise nach Stockerau plant; dann kann die Pfarr-Partnerschaft aus der Taufe gehoben werden.

Nächster Punkt war die geplante EMAS Zertifizierung der Pfarre. Entsprechend der Schöpfungsverantwortung, die wir als Christen tragen, soll die Pfarre als Betrieb auf umweltgerechtes Wirtschaften untersucht werden. Ein Jahr lang erfolgt die Begleitung, dann soll es zur Zertifizierung (mit Urkunde) kommen. Diese Zertifizierung wurde schon bei einigen Pfarren durchgeführt, erfahrungsgemäß können dadurch auch erkennbare Einsparungen erreicht werden. Für die Begleitung der Zertifizierung werden noch ein, zwei Freiwillige gesucht.

Im Rahmen eines möglichen, von der EU geförderten Projektes "Mobilitätsweg" könnte die Öffnung des Kirchturmes als einer der wichtigen Pfeiler des Projektes enthalten sein. Die Turmstiege soll dabei bis zum Türmerstüberl öffentlich begehbar sein (Sanierung der Stufen, Geländer), Eröffnung soll im Frühjahr 2014 sein. Die Entscheidung bzgl. der Beteiligung der Pfarre an diesem Projekt sollte bis zum Frühjahr fallen. Dzt. sind jedenfalls noch zu viele Parameter unklar, um zu einer Meinung kommen zu können.

Das Thema Ausbildung von KirchenführerInnen ist konkretisiert worden. Dafür sollen etliche Personen ausgebildet werden, die dann regelmäßig Kirchenführungen machen. Die Führungen werden nicht rein kunsthistorische Führungen sein, sondern sollen daneben auf einer spirituellen und pädagogischen Säule aufgebaut sein, es soll auch die Lebendigkeit der Kirche vermittelt werden. Die Ausbildung wird an drei Samstagen erfolgen (4.5., 1.6., 19.10.), ein Leitfaden für KirchenführerInnen soll ausgearbeitet werden.

Ein privater Spender (will dzt. nicht genannt werden) wäre bereit, ein neues Holzjoch für die große Glocke (diese hat mehr als 2600 kg) zu spenden. Das ursprüngliche Joch ging im 2. Weltkrieg durch Brand verloren, dzt. ist die Glocke an einem Stahlträger angebracht. Das neue Joch soll auch zu einem harmonischeren Klang führen, durch seine Gegenmasse werden die Schwingungen weniger auf den Turm übertragen. Dieser Antrag wurde dankbar angenommen.


Das Projekt Kinder.punkt nimmt konkrete Formen an. Wie Geri Braunsteiner berichtete, wird eine psychosoziale Betreuung für Kinder, die es sich sonst nicht leisten können, angeboten. Eine tolle Idee! Dafür soll ein Verein gegründet werden, in enger Kooperation mit der Caritas. Ein Großspender konnte dazu bereits gewonnen werden.


Für die kommenden Fernseh-Messen (werden in ORF und ZDF ausgestrahlt) soll noch Werbung gemacht werden. Es besteht die Gefahr, dass viele Stockerauer Gläubige den Gottesdienst zu Hause n der Klotze anschauen und nicht in die Kirche kommen. Nachdem es aber ein Video geben wird, kann man sich dieses nachher in Ruhe ansehen. Nach den TV-Messen muss ein längerer Telefondienst besetzt werden, wofür Freiwillige gesucht werden.

Zum Pilgerweg zum Kloster hat unser Pfarrer Kontakt mit der Künstlerin Veronika Küssel aufgenommen, die sich bereit erklärt hat und einen Vorschlag ausarbeitet. Aus dem Koloman-Zyklus von Adi Holzer sollten Bilder angekauft werden; nachdem der Künstler will, dass sie in Stockerau bleiben, zu einem attraktiven Preis.

Für die Israelreise 2014 gibt es jetzt einen Termin, sie wird in den Semesterferien 2014 stattfinden.

Im Rückblick auf den Kathreintanz gab es von überall viel Lob! Trotz schleppendem Anlauf des Kartenvorverkaufs war das Z2000 gut gefüllt, die Besucher waren bester Laune, eine überaus gelungene Veranstaltung. Das erste Lob gebührt der KJ als Veranstalter, d.h. unserer Katholischen Jugend. Beachtlich, mit wieviel Fleiß und Engagement sie nicht nur in der Vorbereitungsphase unterwegs waren, sondern auch während der Veranstaltung herumwieselten. Und die Mitternachtseinlage war wieder einmal "einfach spitze". Viel Lob auch für die Musik von Rat Pack 7, die das ihre zur guten Stimmung beitrug. Und schließlich das Catering von Lucullus, das für ein neues, frisches Ambiente sorgte. Diese Veranstaltung ist wohl die beste Werbung für den Kathreintanz 2013.

Schließlich berichtete Pfarrer Markus Beranek noch vom aktuellen Stand zur Strukturentwicklung der Diözese. Wir konnten jedenfalls noch keine konkreten Schritte für unser Dekanat erkennen, dafür ist es wohl noch zu früh.


So, das war's, hoffentlich diesmal nicht zu langatmig dargestellt.

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