Donnerstag, 1. November 2012

Glanz des Heiligen

 Heute, am 1. November ist nicht das Fest Aller Toten, sondern das Fest Aller Heiligen, ein Fest das sich mit dem Heiligen, dem Abglanz Gottes in uns allen beschäftigt. Beim Festgottesdienst hatte sich der Runde Tisch Liturgie, der vor den großen Festen - organisiert von Manfred Plattner -  tagt, um sie zu gestalten, eine beeindruckende Gestaltung einfallen lassen: Ein großer Spiegel, vor dem Volksaltar aufgestellt, strahlte den Glanz der Kerzen, die zu den Seligpreisungen entzündet wurden, zurück und reflektierte auch verschiedenfarbiges Licht.
Dazu gestaltete unsere Schola, geleitet von Beate Kokits, mit zum Teil von ihr selbst vertonten Psalmen und Rufen die Messe musikalisch. Besonders beeindruckend und schön war der Antwortpsalm "Aus allen Völkern hast du sie erwählt, die dein Antlitz suchen, o Herr" nach der ersten Lesung. Auch eine Abordnung der Studentenverbindung Herulia besuchte "zackig" den Festgottesdienst. 

Und immer wieder berührt das Evangelium des Tages, die Rede Jesu von den Seligpreisungen (Matthäus 5, 1-12). Da kommen die Schlauen, die Gerissenen, die Mächtigen, die Starken, auch die "Leistungsträger"  nicht vor, außer, wenn sie ein reines Herz haben, Frieden stiften, keine Gewalt anwenden, Barmherzig sind...

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.
Und auf einer Tafel kann man seinen Lieblingsheiligen aufpinnen. Die junge Dame hat ihre Namenspatronin draufgeschrieben. Eine gute Idee. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wir freuen uns über jeden Kommentar. Und da wir mit konkreten Menschen kommunizieren wollen, bitten wir Sie, nicht anonym zu kommentieren.