Sonntag, 11. November 2012

Für die ganze Familie

Die Sonntagmesse um Halbzehn Uhr wurde als Familienmesse gefeiert - das heißt in einer besonderen Gestaltung, die Jung und Alt anspricht. Unsere Familienmessenmusik mit Sängerinnen, Gitarren und Keyboard sang und spielte heute ganz bekannte Lieder zum Mitsingen. Das Evangelium handelte von der armen Witwe, die nur wenig spendete, aber alles, was sie hatte. Und die Predigt von Pfarrer Beranek drängte uns, dem Beispiel des Hl. Martins (sein Fest ist heute am 11.11.) nachzufolgen, aber nicht wie er damals den Mantel zerschnitt  unsere Goretex-Jacke zu zerschneiden, sondern ein warmes und weiches Herz für die Not anderer zu haben und gemäß Vatikanischem Konzil ein aggiornamento des Mantelteilens mittels Schwert (das tat der Heilige Soldat für den frierenden Bettler) zu finden. Aggiornamento meint eine Adaptierung seiner Wohltätigkeit im 4. Jahrhundert im damaligen  Gallien an unsere heutige Zeit und ans heutige Österreich.
Zur Gabenbereitung führten die Kinder einen Tanz auf. Und zum Schluss gab es für die Kinder ein Kipferl zum Teilen und eine Miniaturausgabe des Franziskuskreuzes, das neben dem Hochaltar aufgestellt war. Der violette Umhang am Boden ist übrigens eine Kopie des Originalmantels des Hl. Martin.



Das Opfer der Witwe, Sonntagsevangelium nach Markus Kapitel 12
41 Als Jesus einmal dem Opferkasten gegenübersaß, sah er zu, wie die Leute Geld in den Kasten warfen. Viele Reiche kamen und gaben viel.
42 Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen hinein.
43 Er rief seine Jünger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern.
44 Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss hergegeben; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles gegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt.

1 Kommentar:

  1. Es ist immer wieder eine Freude, Wolfgang's Berichte zu lesen. Danke!

    AntwortenLöschen

Wir freuen uns über jeden Kommentar. Und da wir mit konkreten Menschen kommunizieren wollen, bitten wir Sie, nicht anonym zu kommentieren.